Emmentaler Hartkäse Sortiment von GOLDSTEIG

Hartkäse braucht länger

Was genau ist Hartkäse? Erfahren Sie alles über diese beliebte Käsesorte!

Was ist Hartkäse?

Hartkäse zeichnet sich durch seinen geringen Wassergehalt (maximal 56 % in der fettfreien Käsemasse) und einen festen Käseteig aus. Während Weichkäse deutlich feuchter ist, entfaltet Hartkäse meist in der Vollfettstufe (ca. 45 % Fett i. Tr.), durch seine Wochen bis Jahre dauernde Reifung ein besonders intensives, würziges Aroma. Das beste Beispiel aus unserer bayerischen Käserei: Reifer Emmentaler mit traditionsreicher Qualitätsnote.

Emmentaler-Hartkäse am Stück von GOLDSTEIG mit Radieschen

So wird Hartkäse hergestellt

Nach den Vorgaben der deutschen Käseverordnung (KäseV) dickt frische Kuhmilch mithilfe von Enzymen (Lab) zur sogenannten Gallerte ein. Anschließend schneidet die Käseharfe den Käsebruch extrem fein, etwa in der Größe eines Weizenkorns. Je kleiner der Bruch, desto festender Käse, da die Molke optimal abfließen kann. Nach dem Formen ruht der Laib im Salzbad, wo sich die typische Schutzrinde bildet, bevor er über Monate im Reifelager seinen Charakter entwickelt.

Käsemeister mit einem Stück Emmentaler in der GOLDSTEIG Käserei

Wie isst man Hartkäse am besten?

Ob hauchdünn oder in Scheiben auf frischem Bauernbrot, als gehobelte Flocken über Salaten oder als Würfel mit Weintrauben zum Aperitif: Hartkäse ist ein echter Allrounder. Durch seine hervorragenden Schmelzeigenschaften eignet er sich gerieben perfekt zum Überbacken von Aufläufen, zum Binden herzhafter Suppen oder als feine Füllung für ein Cordon Bleu.

Rezeptideen

Rezept | Emmentaler Carpaccio mit Feigen, Brombeeren und Himbeeressig

Typisch Hartkäse

Emmentaler ist der wohl bekannteste und beliebteste Hartkäse. Aber auch Parmesan, Appenzeller, Grana Padano, Cheddar zählen zu den bekannten Sorten. Übrigens, vor dem Essen des Hartkäses, sollte man ihn „chambrieren“, das heißt: Den Käse etwa eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit er sein Aroma entfalten kann.