Wissenswertes - Goldsteig Käsereien Bayerwald GmbH

Fragen und Antworten

Was bedeutet „Ohne Gentechnik“?

Das „Ohne Gentechnik“-Siegel wird vom Verband „Lebensmittel ohne Gentechnik e.V." vergeben. Ziel ist es, die Erzeugung von Lebensmitteln ohne Gentechnik zu unterstützen, zu fördern und die Verbraucher aufzuklären.

Das Siegel „Ohne Gentechnik“ ist als Marke in Deutschland, der Schweiz und Österreich eingetragen und hat sich als Orientierung beim Einkauf von Lebensmitteln erfolgreich etabliert. Es sorgt für Transparenz und Wahlfreiheit beim Konsumieren.

Für Lebensmittel mit einer„Ohne-Gentechnik“-Kennzeichnung oder einem entsprechenden Label gilt:

  • das Verbot des Einsatzes von gentechnisch
veränderten Organismen (GVO) oder Teilen davon.
  • das Verbot des Einsatzes von Vitaminen, Aromen, Enzymen und anderen Lebensmittelzusatzstoffen, die mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wurden.
  • die Fütterung ohne gentechnisch veränderte Pflanzen. Dabei müssen strenge Fristen eingehalten werden.

Welches Lab wird bei Ihrem Käse eingesetzt?

Bei allen von uns hergestellten Käse (Mozzarella, Hartkäse, Schnittkäse und Weichkäse) verwenden wir ausschließlich, das auch für Vegetarier geeignete mikrobielle Lab.

Wird Ihr Käse aus pasteurisierter Milch hergestellt?

Alle von uns hergestellten Milchprodukte werden aus pasteurisierter Kuhmilch gewonnen. Die Rohmilch wird bei Temperaturen von 72 – 75 °C für 15 – 30 Sekunden erhitzt, bevor sie in der Produktion zum Einsatz kommt.

Handelt es sich bei Ihrem Emmentaler um Analogkäse / Kunstkäse bzw. ist in Ihrem Emmentaler gerieben Analogkäse / Kunstkäse enthalten?

Bei den von uns hergestellten Käseartikeln handelt es sich ausschließlich um “echten Käse“. Unser Käse wird streng nach den Vorgaben der deutschen Käse-Verordnung hergestellt. Für unseren Emmentaler verwenden wir nach traditionellem Verfahren nur die Zutaten Milch, Milchsäurekulturen, Lab und Salz.

Was bedeutet von Natur aus laktosefrei?

Viele Menschen leiden an einer Unverträglichkeit von Milch- und Milchprodukten, aufgrund des darin enthaltenen Milchzuckers, auch bekannt als „Laktose“.  Bei der Reifung von Hartkäse, Schnittkäse und Weichkäse wird dieser jedoch soweit abgebaut, dass der Laktosegehalt im Endprodukt weniger als 0,1% beträgt.

Daher können viele Personen, die an der sogenannten Laktoseintoleranz leiden, diese Käsesorten bedenkenlos verzehren und müssen nicht auf den Genuss unseres Emmentalers (Hartkäse), Almdammer (Schnittkäse) sowie unserer Weichkäsesorten Camembert und Limburger verzichten.

Sind Ihre Produkte glutenfrei?

In unserem gesamten Sortiment an Milchprodukten ist kein Gluten enthalten. Um auch unsere geriebenen Artikel, Mozzarella gerieben und Emmentaler gerieben, glutenfrei anbieten zu können, haben wir uns bewusst für das glutenfreie Trennmittel Maisstärke entschieden.

Wie viel Calcium enthält Ihr Emmentaler?

Unser Emmentaler enthält circa 1 g Calcium / 100 g Produkt. Bei einer Portionsgröße von 60 g decken Sie bereits die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs an Calcium (1,2 g / d).

Welche Milch wird für die Herstellung Ihres Käses verwendet?

Für die Herstellung unserer Produkte verwenden wir ausschließlich Kuhmilch.

Käse in der Schwangerschaft

Nachfolgendes sollten Sie beim Käseverzehr in der Schwangerschaft beachten:
Nicht alle Käsesorten sind für Mutter und Kind zuträglich. Es wird empfohlen vorbeugend auf Käse aus Rohmilch, sowie Rotschmierkäse wie Limburger und Käse aus offenen Gefäßen (Feta, Schafskäse, Mozzarella) zu verzichten. Mozzarella, Hartkäse, Schnittkäse, Weichkäse, Mascarpone und Ricotta, die von uns allesamt industriell aus pasteurisierter Kuhmilch hergestellt und verpackt werden, sind dagegen unbedenklich.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hierzu unter dem nachfolgenden Link.
Spezielle Ernährungsinfos für Schwangere

Kann ich die Käserinde bei Ihrem Limburger mitessen?

Selbstverständlich kann auch die Käserinde bei unseren Rotkulturkäsen verzehrt werden. Auf diesen aromatischen Genuss sollten Sie lieber nicht verzichten.

Unsere Milchkühe erhalten kein Futtermittel aus Übersee. Was bedeutet diese Aussage?

Unsere Milchlieferanten, die gleichzeitig die Eigentümer unserer Molkerei sind, erzeugen den überwiegenden Teil des Futters, das an die Milchkühe verfüttert wird, selbst.

Einen geringen Teil des benötigten Futters kaufen unsere Milchlieferanten zu. Bei den zugekauften Futtermitteln handelt es sich um Einzelfuttermittel wie z. B. Getreide oder Futtermittel mit Zusatzstoffen wie z. B. Vitamine.

In unserem Futtermittelstandard legen wir fest, dass alle Einzelfuttermittel aus Europa stammen müssen. Einzige Ausnahme sind Mineralstoffe, die mit rund 1,5 % einen äußerst geringen Anteil an der täglichen Futterration darstellen. Außerdem lassen sich viele Mineralstoffe nicht in Europa abbauen und gewinnen.

Mit diesem Standard möchten wir unsere Verbundenheit mit der Region "Bayerischer Wald" zum Ausdruck bringen, aus der unsere Milch stammt. Aus sozialen und ökologischen Gründen lehnen wir weltweite Transporte von Futtermitteln aus Übersee und der damit fehlenden Nachhaltigkeit ab.

Unsere Milchlieferanten unterstützen wir mit ständig aktuellen Informationen zum Futtermittelstandard und einer Negativliste in Hinblick auf einen sachgerechten Futtermittelzukauf.

Die Zertifizierungsstellen SGS Fresenius und Lacon überwachen regelmäßig und unabhängig, dass unsere Vorgaben eingehalten werden.